Musikalisches Wochenende mit Ensembles der Städtischen Musikschule Bamberg

Die Städtische Musikschule Bamberg lädt zu zwei besonderen Konzerten ein. Von klassischer Streichquartettmusik bis zu Klängen der Renaissance und des Frühbarock erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches musikalisches Wochenende bei freiem Eintritt.

Streicherklänge im Festsaal

Debüt-Konzert des Michelsberg-Quartetts am 13. Juni

Ein neues Kammermusikensemble bereichert die Bamberger Musikszene: Die Musikerinnen und Musiker Andreas Zack und Masako Sakai-Hersen (Violine), Meike Beyer (Viola) sowie Nico Nesyba (Violoncello) gründeten im Herbst 2025 ein Streichquartett. Aufgrund ihrer gemeinsamen Tätigkeit an der Städtischen Musikschule Bamberg gaben sie dem Ensemble den Namen „Michelsberg-Quartett“.

Sein Debüt gibt das Quartett am Samstag, 13. Juni 2026, um 18 Uhr im neuen Festsaal der Städtischen Musikschule Bamberg. Auf dem Programm stehen zwei Meisterwerke der klassischen Streichquartettliteratur: das Streichquartett d-Moll op. 76 Nr. 2 „Quintenquartett“ von Joseph Haydn sowie das Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4 von Ludwig van Beethoven.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, das Ensemble freut sich über Spenden.

Michelsberg-Quartett. Quelle: Jürgen Schraudner, Stadtarchiv

Das Debütkonzert bietet zugleich die Gelegenheit, ein Programm zu erleben, das kurz darauf auch international erklingen wird: Am 19. und 20. Juni 2026 ist das Michelsberg-Quartett beim Festival „Risonanze“ in Malborghetto, einer befreundeten Stadt Bambergs in Norditalien, zu Gast. Neben dem Quartett und zwei jungen Musikerinnen der Städtischen Musikschule wird auch eine Delegation der Stadt Bamberg, darunter Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier, an der Reise teilnehmen. https://www.risonanzefestival.com

Textquelle: Stadt Bamberg

Ensembles „Doloctemble“. Quelle: Städtische Musikschule, Dorothea Lieb

Musik des elisabethanischen Zeitalters erklingt in der Erlöserkirche

Benefizkonzert der Städtischen Musikschule Bamberg zugunsten der Orgelsanierung

Vor 400 Jahren starb der englische Lautenist und Komponist John Dowland. Bis heute gilt er als einer der bedeutendsten Vertreter des elisabethanischen Zeitalters (1558–1603), einer Epoche, die von wirtschaftlichem Aufschwung, kultureller Blüte und tiefgreifendem gesellschaftlichem Wandel geprägt war.

Seine Musik sowie Werke seiner Zeitgenossen Giovanni Gabrieli und Michael Praetorius stehen im Mittelpunkt eines Benefizkonzerts am Sonntag, 14. Juni 2026, um 17 Uhr in der Erlöserkirche. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen des etwas später wirkenden Jean-Baptiste Lully, des berühmten Hofkomponisten Ludwigs XIV.

Gestaltet wird das Konzert von zwei Ensembles der Städtischen Musikschule Bamberg: dem Blockflötenensemble „OK 50“ sowie dem Jugendensemble für Alte Musik „Doloctemble“. Mit Blockflöten, Streichinstrumenten, Harfen und Schlagwerk lassen die Musikerinnen und Musiker die Klangwelt der Renaissance und des Frühbarock lebendig werden. Die Leitung beider Ensembles liegt in den Händen von Dorothea Lieb.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Die Besucherinnen und Besucher werden jedoch um Spenden gebeten, die der Sanierung der Orgel der Erlöserkirche zugutekommen.

Textquelle: Stadt Bamberg
Titelbild: Quelle: Pixabay