Gemeinsam aktiv für einen sicheren Schulweg

Viele Akteure, ein gemeinsames Ziel: „Jetzt zum Schulstart und das ganze Jahr hindurch soll jedes Kind sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen.“ So formulierte Bürgermeister Dr. Christian Lange die Intention der Kampagne zur Schulwegsicherheit, die am Montag an der Schulbushaltestelle vor der Kaulbergschule vorgestellt wurde.

Schauplatz des Pressetermins war ganz bewusst ein Bus der Stadtwerke Bamberg. Denn diese führen in diesem Jahr vom 18. bis zum 22. September bereits zum achten Mal ihre „Verkehrssicherheitstage“ durch. Jahr für Jahr nehmen insgesamt rund 1.500 Schülerinnen und Schüler aller Bamberger Grundschulen an dem Programm teil und lernen auf spielerische Weise das richtige Verhalten im Straßenverkehr – als Fußgänger, Radfahrer oder auch als Fahrgast im Stadtbus.

Wie in den vergangenen Jahren wurden „alle Kräfte gebündelt, um den Schulweg noch sicherer zu machen“: Polizei, Stadtmarketing, Verkehrswacht, Stadtwerke Bamberg, die Firma Stroer sowie die Sparkasse Bamberg und die Genossenschaft VR Bank Bamberg eG beteiligten sich an der diesjährigen Aktion. Erstmals wurde die Aktion auch auf Kindertageseinrichtungen, an denen nachmittags Schulkinder betreut werden, ausgeweitet. „Insgesamt wurden 113 Plakattafeln und 2 Brückenbanner im Stadtgebiet aufgehängt, die auf den Schulanfang aufmerksam machen und zu mehr Achtsamkeit appellieren“, so Dr. Lange. Außerdem wird jedem Schulanfänger wieder kostenlos eine gelbe Schirmmütze übergeben, damit die Kinder im Straßenverkehr für Auto- und Motorradfahrer besser sichtbar sind. Gesponsert werden diese im jährlichen Wechsel von der Sparkasse Bamberg und der VR Bank.

In den ersten zwei Wochen nach Schulbeginn wird die Polizei zusätzlich die Schulwege intensiv überwachen. Bereits im Vorfeld wurden Ampeln und Fahrbahnmarkierungen im Umfeld der Schulen überprüft. Für rund sechs Wochen werden an der Gangolfschule und der Kunigundenschule Geschwindigkeitsanzeigen aufgestellt, um die Autofahrer zusätzlich zu sensibilisieren. Geschwindigkeitskontrollen und die Überprüfung des richtigen Verkehrsverhaltens der Erwachsenen gehören ebenfalls zum „Programm“ der Polizei. Und natürlich sind auch die Schülerlotsen und Schulweghelfer ein unverzichtbares Element der Schulwegsicherheit.

Bürgermeister Lange dankte allen Akteuren für ihr Engagement: „Jeder Unfall, der auf dem Schulweg passiert, ist einer zu viel. Deshalb ist die Verkehrssicherheitskampagne so wichtig und ich danke allen Sponsoren und Unterstützern.“

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