Die Krippenstadt lädt ein zum Innehalten

Bamberger Krippenweg 2017/18 mit seinen 36 Stationen eröffnet

36 Stationen umfasst der diesjährige Bamberger Krippenweg. Bei der offiziellen Eröffnung stand diesmal die Weihnachtsausstellung des Diözesanmuseums mit dem Titel „Krippen aus dem Senegal und aus weiteren afrikanischen Ländern“ im Blickpunkt.

Das Diözesanmuseum zeigt die Krippen als Abschluss des Festjahres zum zehnten Jubiläum der Bistumspartnerschaft zwischen dem Erzbistum Bamberg und der Diözese Thiès im Senegal. Ergänzt werden die senegalesischen Krippen durch Krippen aus weiteren afrikanischen Ländern, die die Vielseitigkeit der Ausdrucksformen für das Geheimnis um die Menschwerdung Christi auf dem afrikanischen Kontinent veranschaulichen.

„Diese außergewöhnlichen Krippen weiten den Horizont, bringen uns dazu, das weihnachtliche Geschehen einmal mit ganz anderen Augen zu sehen“, sagte Bürgermeister Dr. Christian Lange zur Eröffnung im Beisein von Weihbischof Herwig Gössl. Dieser verwies auf den tieferen Sinn der vielfältigen Weihnachtskrippen: „Sie wollen Menschen im Herzen berühren, sie in das Geschehen von Betlehem gleichsam hineinziehen und so dieses Geschehen verheutigen“.

Die Vielzahl und Vielfalt der Krippen in Bamberg sei „immer wieder überwältigend“, ergänzte Lange. Die „Krippenstadt“ gebe es nun schon im 34. Jahr in Folge. In insgesamt acht Museen sind Sonderausstellungen zu sehen – sechs in Bamberg und zwei im Bamberger Land. Es sind historische Krippen und neue, barocke und moderne, solche aus Afrika oder Südamerika oder aus dem Alpenraum und der Oberpfalz, orientalisch oder fränkisch.

Alle 36 Krippenstationen im Stadtgebiet sowie die Orts- und Kirchenkrippen im Bamberger Land finden sich mit umfangreichen Informationen rund um die Adventszeit in der Broschüre „Weihnachts- und Krippenstadt 2017/187“, die es kostenlos beim Tourismus & Kongress Service gibt.

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